Nördliches Harzvorland

Wandertour Nördliches Harzervorland - Thomas Riekeberg auf Online-Kurzreisen

Das Nördliche Harzvorland stand mit der Museumsbahn "Warnetalbahn" auf dem Programm.

Direkt von der Haustür gestartet, durch unsere Parkanlagen in den Wald. Am Reihersee Kontakt mit einem Schwarzkittel. Ohne von mir Notiz zu nehmen querte es meinen Weg und verschwand im Dickicht in Richtung See. Eventuell hatte es Durst. Kurz darauf sprangen zwei Rehe munter und unbesorgt über den Weg und machten sich ebenfalls zum See. An der Schutzhütte "Reihersee" konnte ich zwei weiße Schwäne beobachten, die eine offene Stelle im See zum Baden suchten, jedoch vergebens, der See ist noch gefroren.

Der Calenberg-Harzwanderweg führte mich über den Bismarckturm nach Salzgitter-Bad. Leider war der Turm noch verschlossen...Schade, da oben hat man bei gutem Wetter freie Sicht bis zum Brocken.

Am Bahnhof SZ-Bad begann die historische Reise, der "Warnetalbahn" mit dem Fluss Warne. Ich kam heute in Ecken von Salzgitter, da bin ich noch nie gewesen. Und ich wohne schon seit 46 Jahren hier. 
Die Warnetalbahn verläuft von Salzgitter-Bad über Groß und Klein Mahner, Gilde, Werlaburgdorf nach Börßum. Im ehemaligen Bahnhof Klein Mahner ist der Museumsteil dieser Eisenbahn. Viel gibt es leider nicht mehr zu sehen, aber das Umschauen lohnt für Eisenbahnfans.
Unterwegs gibt es bei schönen Wetter ( heute natürlich zugezogen und diesig) Landschaftliche Perspektiven bis zum Harz.
Leider verläuft kein unmittelbarer Wanderweg an der Strecke entlang. So verlässt man dann häufig die Schiene.


Rehe zeigten sich. An einer Lämmerzucht war großes Schauspiel angesagt. Mein Fotoapparat wurde beschnuppert und beleckt. 
Hinter Werlaburgdorf muss die Oker überquert werden. Hier gab es mal eine richtige Fußgängerbrücke, wie gesagt, es gab sie. Heute sieht man nur noch die Betonstempel. Schade. Ich hab verbotener Weise die Eisenbahnbrücke benutzt. Muss selbst abgeschätzt werden und jeder für sich entscheiden. Viel los an Verkehr ist auf dieser Schiene nicht, nur wann der Nächste fährt weiß keiner.
Auf der Brücke traf ich noch einen älteren Mann ohne Rucksack der berichtete, dass er von Wolfenbüttel kam. Ich kann euch sagen das Wolfenbüttel etwa 12 Km entfernt ist. Ohne Getränke finde ich das schon heftig. Später begleitete er mich quer durch den Oderwald, da ich ihn nochmals traf. Ich schätze mal das er heute etwa 30 Km hinter sich hatte. Dazu noch mit meiner Reisegeschwindigkeit und ohne Getränke..... Jedem das Seine

Von Börßum dann wie gesagt durch den Oderwald. Am Tempel Heinigen und dem Ruheforst entlang. Der Fernwanderweg X brachte mich nach Cramme. Von hieraus folgte ich der Straße nach Barum. In der Nähe vom "Heerter See" befindet sich ein Fliegergrab, was ich mir noch angesehen habe. Dann kam der Naturschutz. Kein Durchkommen zum ehemaligen Klärteich. Zwischen mir und dem See zog ein 5 Meter breiter Wassergraben die Grenze. Hinzu kam noch eine breite dichte Hecke. Als Kind gab es hier noch ein Durchkommen. Heute nicht. Also um die Südliche Seite des Sees. Irgendwann doch über den Bachlauf gekämpft. Kurz über meinen neuen Routenverlauf nachgedacht und bemerkt, dass ich keine Lust hatte an der Kreisstraße entlang zu laufen, also zu Hause angerufen und um Abholung gebeten. Kam auch direkt, ist ja mit dem Auto nicht so weit. Danke nochmals.

47 Km standen zum Schluss eingetragen und somit bin ich für das Jahr 2017 die erste Langstrecke gegangen, bald geht es weiter. Konditionell steckt der Winter noch in den Knochen, da geht noch mehr. Wir werden ja bald sehen. In Zukunft mal das Tempo etwas drosseln, dann klappt es besser.

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