Taunus Kreis

Der Taunus - Die Höhe

Mit dem Rückzug der Römer aus dem Taunus verschwand auch sein ursprünglich keltischer Name. Erst Jahrhunderte später wurde „Taunus“ wiederentdeckt. In der Zwischenzeit nannten die Menschen das Mittelgebirge schlicht „die Höhe“. Damals bezog es sich auf die drei weithin sichtbaren Gipfel und den Höhenzug, der sich von Main, Rhein, Lahn und Wetterau aus erhebt. In den Namen einiger Ortschaften bestand der Begriff immer fort. Und heute trägt die gesamte Region ihre beiden historischen Bezeichnungen gleichzeitig: Taunus. Die Höhe. Weil er voller Höhepunkte ist – und so vieles auf hohem Niveau bietet. Natur, Kultur, Erholung, Abenteuer, Sport und Genuss.

Für den Naturforscher Alexander von Humboldt war der Taunus das schönste Mittelgebirge der Welt. Und er hatte viel von ihr gesehen. Bis heute hat die Region nichts von ihrer ursprünglichen Schönheit verloren. Tiefe Wälder voller Naturdenkmäler. Geheimnisvolle Spuren vergangener Kulturen. Prominente Gipfel und weitläufige Täler.

Hinzugekommen ist eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für Besucher mit den unterschiedlichsten Interessen. Kunst und Kultur, Erholung und Erlebnis, Spiel und Sport, Gesundheit und Genuss. All das finden Sie im Taunus in großer Vielfalt. Über sämtliche Angebote im Taunus informiert Sie gerne der Taunus Touristik Service e. V. Auf seiner Internetseite oder in der Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum an der Hohemark in Oberursel (Taunus).

Naturpark - Taunus

Von den Weinbergen der Mainebene im Süden bis zum Lahntal im Norden erstreckt sich der Naturpark Taunus mit seiner abwechslungsreichen Landschaft. Das steil aufragende, bewaldete Mittelgebirge Taunus ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Von der rundum verglasten Aussichtsplattform des Hohen Feldbergs schweift der Blick über die Rhein- und Mainebene, den Odenwald, den Spessart und die Wetterau. Hier finden Sie Erholung im Einklang mit der Natur.

Wanderungen um den Großen Feldberg, Türme mit einmaliger Aussicht, gemütliche Lokale in den Taunusdörfern, Entspannung in intakter Natur oder sportliche Herausforderungen für Kletterer wie die Eschbacher Klippen. All das zeichnet den Naturpark Taunus aus. Die Gebiete südlich der höchsten Gipfel des Taunuskammes, Großer Feldberg, Kleiner Feldberg und Altkönig sind besonders attraktiv für Mountainbiker. Für Radler ist das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Relief idea.

Kulturgeschichtlich und archäologisch besonders bedeutsam ist der Bereich der keltischen Ringwälle und des römischen Limes, der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Auf dem Limeserlebnispfad lässt sich Natur mit spannender Geschichte verbinden. Der Limes ist einer der am besten erhaltenen Abschnitte der römischen Grenze. Für etwas mehr als eineinhalb Jahrhunderte – vom Ende des 1. Jh. n. Chr. bis in die Zeit um 260 n. Chr. – trennte der Limes das Römische Reich von seinen germanischen Nachbarn.

Um 90 n. Chr. begannen die Römer mit dem Bau der Anlage, die noch von vier Ausbauphasen zeugt. Heute stellt der Limes das größte Bodendenkmal auf europäischem Boden dar. Der besondere Reiz dieses Denkmals liegt in seiner Einbettung in die grüne Umgebung des Naturparks Taunus. Der Taunuslimes diente in römischer Zeit dem Schutz der westlichen Wetterau und der Mainebene. Er war für die Versorgung der Truppen und in strategischer Hinsicht von großer Bedeutung. Die mehrsprachigen Tafeln am Wanderweg machen die Tour zu einer spannenden Geschichtsstunde.

Sehenswertes:

Diese Region bietet einiges an Veranstaltungen (Weinfeste, Jazz, Musical, Konzerte, ...), Freiteitmögichkeiten (Freizeitpark, Wildgehege, Zoo, Shoppen, geführte Wanderungen, Fahrradtourismus, ...) sowie Besichtigungen (Burgen, Museen, Parks, Wasserburg, Kirchen, ...).

 

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